Subway Jazz Orchestra - Monster Suites
Vor fast genau drei Jahren war Komponist und Multi-instrumentalist Steffen Schorn zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten Roger Hanschel zu Gast im Club Subway. Das Konzert war ein klangmächtiges und herausragendes Ereignis für das SJO und ist in flammender Erinnerung geblieben. Nicht zuletzt deshalb war es an der Zeit Steffen Schorn erneut einzuladen und gemeinsam mit ihm und Roger Hanschel neue Werke aus Schorns unerschöpflichem Oeuvre zu präsentieren. Der 1967 in Aalen geborene Multiinstrumentalist Steffen Schorn lernte zunächst autodidaktisch das Saxophon.
Später studierte er Jazz-Saxophon an der Musikhochschule in Köln woran sich ein Studium der Bass-Klarinette (Neue Musik) in Rotterdam anschloss. Er besuchte Kurse des Dirigenten Sergiu Celibidache und arbeitete intensiv mit Hermeto Pascoal in Brasilien. Steffen Schorn spezialisierte sich auf tiefe Holzblas-instrumente wie die Kontraalt- und Kontrabassklarinette sowie das Bass-, Kontrabass- und Subkontrabass Saxophon.
Von 1997 bis 2000 war er Mitglied der NDR Big Band und gründete das Steffen Schorn Septett. Mit diesem und vielen weiteren unterschiedlichen Projekten bereiste er die ganze Welt (bislang ca. 70 Länder) und gewann zahlreiche Preise. Darunter der „Jazzpreis des Landes Baden Württemberg“, der „SWR Jazzpreis“ mit der Kölner Saxophon Mafia, zuletzt drei Preise der Deutschen Schallplattenkritik sowie den WDR Jazzpreis für Komposition.
Seit 2001 ist er Professor für Komposition und Leiter der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Nürnberg. Er hat zahlreiche CDs unter eigenem Namen aber auch mit allen Rundfunk Big Bands Deutschlands sowie Peter Herbolzheimer oder Nils Wogram veröffentlicht. "Kein anderer deutscher Jazzmusiker versteht es, die dynamischen Möglichkeiten der Tieftöner unter den Holzblasinstrumenten so fulminant auszuloten wie Steffen Schorn.“ (Bernd Hoffman, WDR)
"Ein absolutes Fest der Klangfarben. Holz- und Blechbläser leuchten und strahlen in einer unglaublichen Vielfalt, hier konnte, ja hier hat jemand mal wirklich aus dem Vollen geschöpft.“ (Michael Rüsenberg, Jazz-City)
Besetzung:
Saxophone
Julian Bossert
Johannes Ludwig
Joachim Lennart
Jens Böckamp
Heiko Bidmon
Trompeten
Matthias Schwengler
Heidi Bayer
Maik Krahl
Lennart Schnitzler
Christian Mehler
Posaunen
Janning Trumann
Tim Hepburn
Tobias Wember
Jan Schreiner
Rhythmus
Thomas Sauerborn (dr)
Roger Kintopf (b)
Sebastian Scobel (p)
Philipp Brämswig (git)
Leitung
Stefan Karl Schmid